https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA120200463&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
So kann`s jetzt weitergehen ...


http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13871301/Maut-auf-Bundesstrassen-ab-August.html
Uel hat geschrieben:http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13871301/Maut-auf-Bundesstrassen-ab-August.html
Rammsauer will die LKW-Maut auch auf 4spurige Schnellstrassen ausdehnen, ... soll er doch machen! Was mir nur in diesem Zusammenhang auffiel, ist die mangelnde Effizienz des Ganzen. 100 will man einnehmen, 14 gibt man zur Einrichtung des Ganzen aus und 30 !!! davon will sich TollCollect wegstecken, und zwar jährlich, es handelt sich natürlich um Millionen.
Wenn das keine Lizenz zum Gelddrucken ist ... wär so, als verlangten Banken für ihre Geldverkehrstätigkeiten 30% vom überwiesenen oder abgehobenen Betrag. Wusste garnicht, dass Banken sich ehr mit Peanuts abspeisen lassen.
Irgendjemand beim “Spiegel” mag anscheinend Dagmar Wöhrl nicht. Dagmar Wöhrl ist eine CSU-Politikerin, die vor ewigen Zeiten mal Miss Germany war, weswegen viele Autoren und natürlich auch der “Spiegel” nicht müde werden, darauf hinzuweisen, es handle sich bei Frau Wöhrl um eine ehemalige Schönheitskönigin. Unlängst war Dagmar Wöhrl in einer Reisegruppe mit dem Entwicklungsminister Niebel nach Myanmar und Laos unterwegs und leistete sich dabei lt. “Spiegel” vom 18. Februar eine Ungeheuerlichkeit: In Myanmar wollte die Abgeordnete bei einer einheimischen Händlerin etwas kaufen. Da sie (ganz die reiche Unternehmergattin eben) nur einen 100-Dollar-Schein mit sich trug, so der “Spiegel”, habe sie publikumswirksam gefragt, ob den jemand wechseln könne. Schließlich hatte sie dort eine 2-Dollar-Tasche im Stile einer imperialistischen Machtpolitikerin gönnerhaft bezahlt und so für (Spiegel) “Fremdschämen in Myanmar” gesorgt.
(...)
Es geht aber auch um Journalismus, der sich auch und gerade nach der Wulff-Sache ganz besonderen Ansprüchen stellen müsste. Es ist kontraproduktiv und leider bezeichnend, was der “Spiegel” da gemacht hat. Man haut irgendjemanden in die Pfanne, um ihn in die Pfanne zu hauen. Man lässt die wesentlichen Aussagen der Gegenseite kurzerhand mal weg oder redigiert sie sich so hin, wie man es gerade gerne hätte. Und ja, auch das: Man stolpert geradewegs in die inhaltliche Irrelevanz. Selbst wenn Frau Wöhrl all das gemacht hätte, was der “Spiegel” schreibt: Ist das jetzt schon zwei Erwähnungen in zwei Wochen wert? (Und brauche ich jetzt mein Spiegel-Abo wirklich noch?)
Ja, man fördert damit auch Politikverdrossenheit. Was aber noch viel schlimmer ist, zumindest aus unserer Sicht: Der Spiegel als Sturmgeschütz des Mini-Shitstorms, das fördert auch Journalismusverdrossenheit.
Nach der Politikerverdrossenheit nun also auch Journalismusverdrossenheit ...
Der Berlin-Korrespondent der LVZ, Dieter Wonka, kommt darin zu einem ähnlichen Ergebnis, wie nach ihm Neukirch. "Elemente des Fremdschämens" hätten sich eingestellt, schreibt Wonka. Der Begriff des "Wöhrls" habe bei den Teilnehmern der Reise die Runde gemacht, "als die entwicklungspolitische Sekundenmaßzahl, die die Politikerin benötigt, um sich aus dem Nichts heraus zum fotografischen Polit-Modell an Promis Seite in Szene zu setzen".
Unterstützung kommt vom FDP-Politiker Jürgen Koppelin, der ebenfalls Teilnehmer der Reise war. Wöhrl habe sich korrekt verhalten, die Darstellung des Spiegels sei "entstellend", sagte Koppelin auf SZ-Anfrage. Genau anders herum sei es gewesen: Während die Politiker einen Termin nach dem anderen wahrgenommen haben, hätten sich viele Journalisten abgeseilt - zum Shoppen.
Uel hat geschrieben:Aber die Gewinner sind besonders die Beleidigung sowie Umweltzone, Alkoholfahrt und gelbrote Ampel, die entweder garnicht oder deutlich geringer bepunktet werden. Da es nur 1 oder 2 Punkte gibt, ist eine Gewichtung nach Schwere und Gefährdungspotential wie Santo schon zu Recht anmerkte, nicht wirklich mehr gegeben.
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